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Cybermobbing: Anzeichen erkennen und richtig handeln

Mobbing endet nicht mehr am Schultor: Es geht abends und am Wochenende auf dem Handy weiter. Spott in einer Chatgruppe, ein ohne Einverständnis geteiltes Foto, ein falsches Konto unter seinem Namen, gezielter Ausschluss: Das Kind hat keinen Rückzugsort mehr.

Anzeichen, die aufmerksam machen sollten

Keines dieser Anzeichen beweist Mobbing, aber mehrere zusammen sind ein Grund, ruhig mit ihm zu sprechen, ohne es zu verhören.

Die richtigen Reflexe

  1. Zuhören und ihm glauben, ohne zu verharmlosen oder zu dramatisieren. Ihm sagen, dass es richtig war, darüber zu sprechen.
  2. Das Handy nicht wegnehmen. Sonst erzählt es Ihnen beim nächsten Mal vielleicht nichts mehr.
  3. Beweise sichern: Screenshots mit Datum, Kontoname und Link.
  4. Nicht auf die mobbende Person antworten und sie blockieren.
  5. Die Schule informieren.

Hilfe holen

In vielen Ländern gibt es Beratungsstellen und Hilfetelefone gegen Mobbing und digitale Gewalt. Erkundigen Sie sich noch heute, welche es in Ihrem Land gibt, und notieren Sie sich die Nummer. In der Europäischen Union erreichen Kinder und Jugendliche unter 116 111 eine Beratung, und unter 116 006 gibt es Hilfe für Opfer von Straftaten. Soziale Netzwerke bieten außerdem die Möglichkeit, einen Inhalt zu melden und seine Entfernung zu beantragen.

Das Gesetz

In vielen Ländern sind Mobbing und Cybermobbing strafbar. Sie können Anzeige bei der Polizei erstatten. Einen rechtswidrigen Inhalt können Sie den Behörden Ihres Landes melden.

Bei unmittelbarer Gefahr rufen Sie den Notruf Ihres Landes an (112 in Europa).

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